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"Gelse" von Hafner-Rath HR1 / 1935 Ö

 
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mAtzi
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Localisation: Dietach

MessagePosté le: 31/08/2018 12:13    Sujet du message: "Gelse" von Hafner-Rath HR1 / 1935 Ö Répondre en citant

Interessanter Weise gab es in Österreich in den Anfängen der Segelfliegerei, neben den Gebrüdern Hütter, eine Reihe weiterer Versuche und Projekte von Kleinstflugzeugen!
Um nicht wieder eine Musger oder ein ähnlich bekanntes Modell zu bauen, habe ich mir für mein nächstes Projekt die "Gelse" (Österreichische Bezeichnung für "Mücke") von Hafner-Rath ausgesucht.







Das Original:

Die HR1 war ein Versuchsflugzeug, um die Flugeigenschaften kleiner und leichter gebauter Maschinen zu erproben. Ursprünglich war sie als „Ultra-Leichtflugzeug“ mit so kleinem Rumpf geplant und begonnen worden, daß der Pilot nur von unten einsteigen konnte und liegend darin Platz hatte. Diese Konstruktion stammte von Ingenieur Raoul Hafner und hätte von Ignaz Stiefsohn geflogen werden sollen.
Da aber Bedenken hinsichtlich der unbequemen Lage des Piloten, als auch der erfolgreichen Teilnahme bei Wettbewerben aufkamen, übernahm, als Hafner beruflich nach England übersiedelte, der Wiener Segelflieger Josef Rath die schon fertiggestellten Flügel und Leitwerke.
Er veränderte die Rumpfkonstruktion, so daß der Pilot beengt, aber zumindest aufrecht sitzen konnte und baute die Maschine alleine fertig.

Bei Versuchsflügen wurde eine zwar sehr hohe Eigengeschwindigkeit, aber sehr gut Gleitleistung festgestellt. Nur die Seitenruderwirkung erwies sich als zu gering, so daß dieses später vergrößert wurde. Es hat nur eine sehr kleine Dämpfungsfläche, während das Höhenruder überhaupt ungedämpft als Pendelleitwerk ausgebildet wurde.
Freitragende Rumpfmaschine mit stark verjüngte Sechskantrumpf und einem durchlaufenden, aus eine Stück bestehenden einholmige Flügel.
Der ebenfalls sehr leicht gebaute Rumpf hatte am Boden zwei „Fußlöcher“, durch welcher der Pilot beim Einstigen nicht am Rumpfboden, sondern am Erdboden stand, um die dünne Beplankung nicht durchzutreten.
(Info`s dankenswerter Weise vom Österr. Luftfahrt-Archiv, Dr. Keimel bzw. dessen Publikationen)
Spannweite 9,0 m
Länge 4,5 m
Höhe 1,2 m
Flügeltiefe 1,2m
Flügelfläche 9,0 m2
Leergewicht 50 kg, Fluggewicht rd. 110 kg

Rath flog mit der "Gelse" insgesamt 17x, bis sie 1937 zu Bruch ging!

Mein Projekt:
Maßstab 1:2,5
Spannweite 3,6

Start mit dem Seiten- und Höhenleitwerken!


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Mad Doc
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Localisation: Wuppertal, Deutschland
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MessagePosté le: 05/09/2018 09:43    Sujet du message: Répondre en citant

Klasse Projekt! Wird ja riesig!
Etwas vorgegriffen, wie löst Du das Problem mit dem Pilot? Baust Du selber einen?
Liebe Grüße,
Christian
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mAtzi
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Inscrit le: 25 Avr 2016
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Localisation: Dietach

MessagePosté le: 19/09/2018 17:14    Sujet du message: Pilot Répondre en citant

Hallo Christian!

Das mit dem Pilot wird wirklich eine Herausforderung, da Meine im Maßstab 1:2,5 auf Grund der engen Platzverhältnisse nicht hinein passen (Josef Rath muß sehr schmal gewesen sein!)

Ursprünglich wollte ich die Leitwerke mit Balsabrettchen beplanken, doch dann hat mich der Ehrgeiz gepackt:
0,4 mm Fliegersperrholz wird an der Nasenkante innen angeschliffen > bei den ersten beiden Versuchen hab ich gleich ein Loch drinnen gehabt!
Selbst bei rd. 2 mm Biegeradius, reicht es, die erste, maximal die ersten beiden Schicht abzuschleifen!



Dann wird das Ganze ordentlich eingeweicht und



am Ruder selbst getrocknen (damit entspricht die Form schon dem späteren Endergebnis!)



Die Form paßt perfekt und die Teile können miteinander verleimt werden!
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