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Reinhold Platz Segelgleiter

 
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ThomasF
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Âge: 63 Taureau

MessagePosté le: 18/12/2022 12:19    Sujet du message: Reinhold Platz Segelgleiter Répondre en citant

Nachdem der Pilot der J.K. 1 Perun nicht nur in der Bretagne dem Flieger einen schweren Schaden zugefügt hat:





Hat er den Flieger bei Retroklani komplett zerstört:









Und war das Ende!





Aber ein vollwertiges Flugzeug bekommt er erstmal nicht, er muss sich bewähren.
Mein Freund ManfredM hat mich wieder auf ein Projekt gestoßen.

Hier zur Einstimmung ein Beitrag aus Flugsport 1924 Nr.9 ab Seite 160

„Zusammenlegbarer Segler nach Platz


Nachstehende Bilder geben Zeugnis von den Segelflugversuchen, welche an der holländischen Küste mit einem Apparat von Ing. Platz ausgeführt worden sind. Das Flugzeug ist von einer überraschenden Einfachheit und lehnt sich im Aufbau an die Takelung eines kleinen Segelbootes an. Der Tragflächenanordnung nach gehört es zum Ententyp. Die Flügel haben dreieckigen Grundriss und bestehen nur aus dem aus einer massiven Holzstange gebildeten Vorderholm und einer von diesem ans nach hinten frei ausgespannten Segeltuchfläche, die sich im Fahrtwind von selbst durchwölbt. Der Führer sitzt etwas exponiert auf der starken Kufe vor dem Hohn und bedient mit der Hand direkt die beiden Innenrippen der geteilten Vorderflächen, gleichläufig als Höhensteuer und gegenläufig als Quer- und Kursruder. Bei diesem einfachen Aufbau ist der Transport des zusammengelegten Flugzeuges in der Tat äußerst bequem. Es ist klar, dass man von einem solchen Flugzeug, das in aerodynamischer Hinsicht und in Bezug auf Leichtbau keinerlei Anspruch auf Vollkommenheit erhebt, keine Rekordleistungen verlangen kann. Mit welcher Vorsicht die Erbauer zu Werke gegangen sind, geht daraus hervor, dass sie sich erst in zahlreichen freien Flügen des unbemannten Apparats seiner Stabilität versicherten, ehe sie sieh ihm anvertrauten, zumal der Start an dem schmalen Kamm der Dünen sich nicht als sehr bequem erwies. Jedenfalls aber ist es interessant, bis herab zu welcher Einfachheit und Anspruchslosigkeit man segelfähige Apparate bauen kann, vorausgesetzt, dass flugtechnische Erfahrungen, wie in diesem Falle, ausreichend zur Verfügung stehen und mit der richtigen Mischung von Begeisterung und Vorsicht vorgegangen wird.“





Der Segler Platz im Aufwind der Düne.













Vergleich der Segelstellung des vorderen und hinteren Segels beim Segelboot von oben und beim Gleiter von der Seite gesehen.





Segler Platz. Oben: Nur mit Sandsack belastet. Unten: Benannte Versuche, gefesselt





Dann noch ein Beitrag aus: Zeitschrift für Flugtechnik u. Motorluftschifffahrt 1. u. 2. Heft - 26.Januar 1924 - 15. Jahrgang

Ein neuartiges „Segel“ -Flugzeug

Von R. Platz

„Das große Interesse, welches dem Segelflugsport bisher entgegengebracht wurde, gab Veranlassung, sich mit dem Bau eines Segelflugzeuges zu befassen, welcher für alle Sportbegeisterten auch unter den heutigen Verhältnissen ein erreichbares Ziel ist. Dazu gehören vor allem:
1. sehr niedriger Anschaffungspreis; er soll etwa die Kosten eines guten Fahrrades nicht erheblich überschreiten,
2. Zusammenlegbarkeit auf ein Kleinstmaß, so dass auch Transport im Personenzug möglich ist,
3. Unempfindlichkeit an jeder Stelle bei kräftigem Zufassen und bei Stößen,
4. schnelles und leichtes Aufrüsten,
5. leichtes Auswechseln und billiges Ersetzen aller Teile,
6. Tragbarkeit des Segelflugzeuges durch einen Mann.
Mit den bis heute gebauten Segelflugzeugen waren alle diese Bedingungen nicht zu erfüllen. Hier ist deshalb ein neuer Weg beschritten worden.
Auf den Grundgedanken brachte die Erinnerung an eine Fahrt mit einem als Slup getakelten Segelboot, mit welchem man bei, richtiger Einstellung der Segel und passender Übereinstimmung des Segelschwerpunktes mit dem Lateralschwerpunkt längere Zeit am Wind fahren kann, ohne zu steuern, die Segel also „stabile“ sind. Ein derartig eingestelltes Boot kann man mit losgelassenem Steuer durch Anholen oder Fieren des Focks in bestimmten Grenzen steuern.
Wenn man, jetzt zwei solche Segel mit ihren Grundflächen gegeneinandersetzt und das Führergewicht als Lateralschwerpunkt ansieht, das Ganze um 90° um die Längsachse dreht, so mit Würde man, wie auf Abb. 1 ersichtlich, ein Segelflugzeug haben, mit welchem man schon geradeaus fliegen und Höhen- und Tiefensteuer einstellen kann.
Bei der beabsichtigten Einfachheit und dem niedrigen Anschaffungspreis musste versucht werden, weitere Steuer, Vorrichtungen usw. zu vermeiden. Es musste also weiterprobiert werden, ob bereits reit der obigen Anordnung ausreichende Steuermöglichkeilen bestanden. Die Querstabilität konnte durch geeignete V- Stellung der Holme oder Masten erreicht werden. Es fehlte nur noch das Seitenruder. Diese Funktion konnte die Focks übernehmen.
Ein Papiermodell, wie Abb. 2 zeigt, ausgeschnitten, mit einer Briefnadel belastet, diente als erstes Modell. Die Querstabilität ist der V-Stellung entsprechend natürlich gut. Die Höhen- und Tiefenruder sind sehr wirksam. Durch Anstellen des rechten Focks wurde reichlich genügende Seitensteuerwirkung nach rechts bei allen Geschwindigkeiten, sogar beim senkrechten Fallenlassen (Durchsacken) des Papiermodelles erreicht. Beim Anstellen des linken Focks wurde dieselbe Wirkung nach links erreicht.
Jetzt wurde die endgültige Form festgelegt, und in vier Arbeitsstunden war ein Modell von 1,3 m Spannweite und 0,4 m² Fläche fertiggestellt. Die ersten Versuche fanden in den nahegelegenen 6 bis 8 m hohen Dünen Anfang November 1922.statt. Die Windstille am ersten Tag nicht zum Segeln geeignet aber desto besser konnten genaue Einstellungen der Focks und der Last, welche aus einem verschiebbaren Ballast bestand, vorgenommen werden.“









Hier noch Fotos einer anderen Gruppe mit dem gleichen Projekt aber auf der Krim.









Für das Modell da war aber schon jemand schneller, und wer war es, die Niederländer. Vincent dB hat mir beim Suchen geholfen - ARTHUR LEEUWANGH.

Einen Beitrag hierfür gibt es in der FMT 2017 Nummer 6.
https://app.smarticle.com/html5/dd6aefafaa/pzb8S26duCJiV/article/cb6703534707455d84998b60873b5106













Vielen Dank für die Unterstützung an Arthur und Vincent dB.
Nun mal langsam los mit Bauen.
Bei mir wird es M 1:3 also ca. 2,15m Spannweite.

Der Bauplan:





Die ersten Schritte.









und dann langsam weiter - ich brauch ja dann noch eine Einweisung auf unserer Nähmaschine - wenn ich ran darf!
Aber zur Zeit liegen sowieso 40 cm Schnee.

Gruß
Thomas
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VincentB
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MessagePosté le: 18/12/2022 12:23    Sujet du message: Répondre en citant

Whoo, encore un projet super original! bravo Thomas pour ton audace [clap]
On va suivre ta construction avec curiosité [houla]



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ThomasF
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MessagePosté le: 18/12/2022 12:49    Sujet du message: Répondre en citant

Merci Vincent, mais j'ai un bien plus gros projet, ça veut dire : Remonter la Wasserkuppe à vélo !

























Prototyp: Foka + Wien





Mais d'abord le ski.





salutation
Thomas
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ThomasF
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Âge: 63 Taureau

MessagePosté le: 20/12/2022 17:37    Sujet du message: Répondre en citant

Mal sehen ob das mit dem Ausrichten und Flächen befestigen gut geklappt hat.









Dann ist ja der "Rohbau" auch schon fast fertig!

Gruß
Thomas
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ThomasF
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MessagePosté le: 04/01/2023 10:16    Sujet du message: Répondre en citant

Die Schablone für den zuschnitt der "Segel".





Gruß
Thomas
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