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Espenlaub 4.

 
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mAtzi
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MessagePosté le: 30/08/2020 20:07    Sujet du message: Espenlaub 4. Répondre en citant

Im Frühsommer 1920, radelte ein junger Mann mit seinem klapprigen Fahrrad nach Gersfeld in der Rhön, um als Helfer beim Segelflugwettbewerb auf der Wasserkuppe mitzuwirken. Doch aus den hochgesteckten Träumen wurde vorerst nichts.
Aber selbst diese Chance wurde genutzt: Gottlob Espenlaub beobachtete einfach was die anderen machten und versuchte daraus zu lernen.
Und so begann vor 100 Jahren das Wirken und die Karriere einer der markanten und schillernden Persönlichkeiten aus den Anfängen der Segelfliegerei.

Bedingt durch die Corona-Krise und die damit verbundenen Absagen aller Modellfug-Veranstaltungen war plötzlich Zeit für ein ungeplantes Projekt. Eigentlich wollte ich die E5 nachbauen.
Aber intensiver Recherchen und vor allem durch die Ungereimtheiten in Bezug auf die Teilnahme bei der Österr. Segelflugwoche 1923 führten schließlich zur Espenlaub 4.: denn dort war zwar von einer E5 mit freitragenden dreiteiligen Flügeln, einem Stoffball unter der Nase sowie zweier Laufräder die in den Rumpf eingelassen sind, die rede!

Beim weiteren Suchen fand sich in der Zeitschrift „Flugsport“, Jahrgang 1923 und in Langsdorf - Das Segelflugzeug 1923 folgendes Bild



sowie der Hinweis: „Emsige arbeitet Espenlaub an der Fertigstellung seines neuen sehr sauber ausgefallenen Eindecker!.“ und „Das Flugzeug ist unter großen Entbehrungen von dem jungen Tischler selbst gebaut worden."
Und weiter:
Der Flügel ist dreiteilig, hat 14 m Spannweite, eine Furniernase und ist stoffbespannt. Die Rumpfbekleidung besteht aus Sperrholz. Der Führer sitzt unter der Flügelnase. Der tiefe Sitzausschnitt wird für den Flug durch Stoffverkleidung verkleinert, so das im Betrieb nur der Kopf des Führers herausschaut. Es stellt in Anlehnung an den Hannovertyp eine aerodynamisch recht günstige Bauart dar!“

Die "Espenlaub 4." ist deshalb interessant, da Gottlob Espenlaub hier erstmals jene Konstruktionselemente verwendete, die er bei den meisten seiner folgenden Maschinen, mit kleinen Abwandlungen, immer wieder erfolgreich verwirklichte: einen freitragenden dreiteiligen einholmigen Flügeln mit sperrholzbeplankter Nase (Rippenabstand 40cm ohne Ziwschenrippen!)
und einen ovalen bis kreisförmigen Rumpf mit drei geometrisch sehr klar definierten Abschnitten, die den Bau sehr einfach gestalten: vorne und hinten ein Kegelstumpf, in der Mitte – im Bereich der Flügelaufhängung ein Zylinder - durch diese stabile Röhrenform ist keine Verwindungsverstrebungen notwendig.

Während die anderen Konstrukteure und ins besonders die Akademischen Fliegergruppen umfangreiche Berechnungen und genaue Detailstudien betrieben, baute Gottlob Espenlaub vorzugsweise aus dem Kopf und mit „viel Bauchgefühl“. Es gibt deshalb auch keine Dokumentationen oder Pläne, die seine früheren Segelflugzeuge und damit auch die "E4" näher beschreiben.

Gesichert ist nur, daß der bekannte Vorkriegsfliegers Alexander von Bismarck im Frühjahr 1923 mit dem Einfliegen der E4 begann und mit ihr sogar einen 9km langen Überlandflug mit Überhöhung von rd. 300m und einer Flugzeit von 42 min schafft.
In Folge wurde sie zum 4. Rhönwettbewerb 1923 anmeldete und erhielt dafür die Meldenummer "30". Ob sie dort und auch beim Österr. Segelfugwettbewerb geflogen wurde, ist leider nicht gesichert dokumentiert.

Mein Nachbau erfolgt im meinem üblichen Maßstab 1:2,5. Das ergibt eine Spannweite von 5,6m - bei orginalgetreuer dreiteiliger Ausführung sind die Einzelteile jeweils rd. 1,9m lange > ein richtig kleines handliches Format für den Transport! Very Happy

Der Nachbau erfolgte im Sinne Espenlaub`s unter der Prämisse möglichst die vorhandenen Materialreste in den diversen Sammelboxen (die ja in jeder Modellbauwerkstatt herumstehen und sich leider nie wirklich leeren!) zu nutzen.





Möge die Übung gelingen!
[scie]
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mAtzi
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MessagePosté le: 01/09/2020 14:24    Sujet du message: Répondre en citant

Aus den verschiedenen Fotos und Beschreibungen hab ich "meine" E4 wie folgt abegleitet:





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mAtzi
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MessagePosté le: 07/09/2020 12:32    Sujet du message: Répondre en citant

Da, wie oben beschrieben, die E4. mehr oder minder die Grundlage für alle weiteren Espenlaub-Konstruktionen ist,
und damit auf die bisherigen Planungen zurückgegriffen werden kann,
hält sich der Aufwand am PC in Grenzen!
Begonnen hab ich, wie immer, mit dem Seiten- und Höhenleitwerk.
Da ich ein bischen dazu neige, möglichst alles ordentlich stabil zu bauen,
hab ich diesmal versucht, die Leitwerke so leicht als möglich zu bauen,
damit ich nicht wieder allzuviel Blei in der Nase brauche!




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