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Espenlaub E9 - Riesenvogel 1926

 
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mAtzi
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MessagePosté le: 06/02/2019 14:55    Sujet du message: Espenlaub E9 - Riesenvogel 1926 Répondre en citant

Espenlaub hat mich wieder!

Unter den von Gottlob Espenlaub für den 7. Rhönwettbewerb im Jahre 1926 gemeldeten Maschinen befand sich auch ein Segelflugzeug von damals riesigen 24 m Spannweite, Flügelinhalt 33 m2, Gesamtlänge 5 m, Höhe 1,2 m.



Erstflug am 6.8.1926
An Stelle des Seitensruders am Rumpfende hat Espenlaub an den Enden der Flügel 2 Steuerflächen angeordnet, wodurch er mit den verhältnismäßig kleinen Steuerflächen, welche 11 m von Rumpfmitte entfernt liegen, ein großes Drehmoment erzielte und gleichzeitig die schädlichen Widerstände, die durch den Steuerausschlag entstehen, auf ein Minimum reduzieren konnte.
Bei weiteren Versuchsflügen auf der Kuppe schien es, daß mit dieser Anordnung die Maschine im Geradeausflug gehalten werden konnte.



"Es wird interessant sein, bei weiteren Versuchen festzustellen, wie sich die Maschine in den Kurven benimmt. Ebenso interessant wird es sein, weitere Versuche mit den außerordentlich großen freitragenden Flügeln mit einer sehr niedrigen Schwingungszahl bei böigem Wind zu machen. Hierbei wird es sich zeigen, welche Einwirkung die Böe auf die Zunahme der Schwingungen oder deren Dämpfung hervorrufen" aus Flugsport 1926.



Aber Espenlaub hielt sich nicht an die Vorgabe, nur bei ruhigem Wetter zu fliegen, sondern startet am 11.8.1926 nachmittags bei böigem Wind. Kurz nach dem Start von einer Böe erfaßt, stürtze der Riesenvogel kopfüber ab!



Espe blieb weitgehend unverletzt, wurde aber nachdenklich!




1929 wurde bei einer Flugzeugaustellung im Salzburger Hotel Mirabell/Österreich, mit anderen Flugzeugen ein Nachbau der E9 präsentiert: Sigmund Schett baute sie, jedoch mit schweren Hölzern. 1931 wurde das Flugzeug an die Segelfliegergruppe Bad Ischl verkauft und flog dort angeblich mit einem eingebauten Motor.

Ich baue sie in meinem gewohnten Maßstab 1:2,5: Bauweise konventionell, Flügel dreiteilig (wie das Original),



Das werden dann 9,6m Spannweite und ca 2,2m Länge.

Begonnen hab ich mit dem Höhenleitwerk: rd 1,8 m Spannweite!!!


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Johannes
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MessagePosté le: 06/02/2019 18:17    Sujet du message: Répondre en citant

Hi Matzi,
Wo du nur all diese skurielen Vorbilder ausgräbst [humm] [good]
Werden die "Seitenruder" als Widerstandsseitenruder durch querstellen benutzt?
Sicherlich ein echter Hinkucker wenn er im Äter kreist Cool

Freu mich schon auf den Baubericht Very Happy

LG aus dem warmen
Bergischen Land
Johannes





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VincentB
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MessagePosté le: 06/02/2019 19:41    Sujet du message: Répondre en citant

Whooo, encore un superbe sujet original [bave] merci Matzi de nous partager ta construction [good]


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Christian
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MessagePosté le: 07/02/2019 14:01    Sujet du message: Répondre en citant

Oh que cela va être intéressant de suivre cette construction [baaave]

Super sujet Matzi Very Happy

Christian






Orlik en construction
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Olli
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MessagePosté le: 07/02/2019 14:13    Sujet du message: Répondre en citant

Hallo Martin,

sehr intteressantes Projekt Very Happy Very Happy ,
ja,ja, der Espe hat schon ein Paar dolle
Dinger gebaut, der Raketengleiter würd mich auch
noch mal reizen Wink
Denke das die Finnen (Seitenruder) im Kurvenflug einseitig
gesteuert werden müssten.
Ein Kollege, hat da auch schon mal versuche mit einem anderen
Projekt von Espe gemacht Wink

Gruß Olli



http://www.oliver-theede-oldtimersegler.de/
http://www.oliver-theede-oldtimersegler.de/oldtimerinteressengemeinschaft.htm
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mAtzi
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MessagePosté le: 10/04/2019 13:01    Sujet du message: Beginn der Flügel Répondre en citant

Hallo Olli!

> Espenlaub hat ja mit mehreren seiner Flieger Raketenversuche unternommen - unter anderem auch mit der E7:






falls Du sie mal bauen möchtest (M 1:2,5 :-)!) stell ich Dir gerne meine Unterlagen zur Verfügung - dann kann ich mich endlich mal revanchieren!

Der Bau der Flügel hat begonnen:
da ich die Einteilung vom Original nachvollziehen möchte: dreiteilig!
Bei 9,6m Spannweite hat ein Flächenteil 3,2m Länge - zum Glück ist mein Kelller so groß - nur die Schalungstafeln müssen entsprechend verlängert werden!



Die Konstruktion erfolgte wieder mit dem Programm Winghelper.
Da es von Espenlaub keine Aufzeichnungen über verwendete Profile gibt, kommt ein HQ-Oldy Strak (13 - 12 - 11%) zum Einsatz.
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mAtzi
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MessagePosté le: 15/04/2019 12:20    Sujet du message: Pilot Répondre en citant

Zwischenzeitlich gab es ein "Probesitzen" des Piloten an seinem künftigen Arbeitsplatz:



Von hier aus hat er dtz. auch einen guten Überblick über den Baufortschrift für den Flügelmittelteil!


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mAtzi
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MessagePosté le: 02/05/2019 15:41    Sujet du message: Flügelteile Répondre en citant

"Die Flügelteile wachsen"
Zum Glück sehr gut am Computer vorbereitet, entsteht zuerst der Flügellmittelteil, und dann die zwei Außenteile!




So am Foto sieht es nicht sehr außergewöhnlich aus!
Erst im Vergleich fällt auf, daß ein Flügelteil 3,2m lang ist. Jede Manipulation, ob Wenden oder Fototermin auf der benachbarten Wiese ist damit eine Herausforderung.


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mAtzi
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MessagePosté le: 18/06/2019 14:55    Sujet du message: Répondre en citant

Schlußendlich folgt der dritte Flügelteil:



In "alt" bewährter Weise, entsteht in einem Arbeitsgang das Flügelgrundgerüst:
die Rippen, die gefrästen Stege und die Holm (Leimbinder aus 40x3 Kiefernleisten) werden miteinander verleimt!
An einem langen Abend ist so auch ein 3,2m langes Flügelteil zu schaffen!
Danach werden die End- und Nasenleisten montiert und die CfK- Fühurngsrohre für die Flächensteckung eingeharzt. Die Flächensteckung erfolgt je Seite mit einem 35mm und einem 12mm Alurohr.
Die Beplankung besteht bis zur Mitte des Querruders (Sitz der der Anlenkung) aus 0,6mm Sperrholz, dann mit 0,4mm.



Zum Schluß wird das Querruder abgetrennt. Ich baue dies gerne gleich mit, weil es dann (zumindest bei mir) besser paßt!
Bei einer Spannweite von 9,6m ist ein Zusammestecken der Flächen nur mehr im Freien möglich: also die nächste schöne Nachmittagsstunde dazu genutzt: Pilot G. freut sich über den imposanten Anblick!



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mAtzi
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MessagePosté le: 03/07/2019 12:11    Sujet du message: Auch Scheitern muß mal sein! Répondre en citant

Am Schluß ging dann (leider) alles sehr schnell!
(damit die E9 zeitgerecht zu unserem Ausflug auf die Wasserkuppe fertig wird!)



In zwei Nachtschichten wurden die Flügel mit Ceconite und Spannlack bespannt > Danke Olli für die guten Tips auf Deiner Homepage! [clap]



Am nächsten Tag wurde das Modell ausgewogen: trotz Piloten und leichter Bauweise des Heckbereiches waren doch knapp 5 kg Blei in der Nase notwendig! Bei etwas mehr als 22kg Gesamtgewicht ist das Auswiegen doch etwas aufwendig: bin ich froh, daß wir hinterm Haus noch eine große Wiese haben und immer wieder Helfer zur Verfügung stehen!



Zum Schluß wurde die Nase mit Sperrholzbeplankung, viel Leim & heißem Bügeleisen geschlossen! > bin immer wieder begeistert, was mit dieser Methode alles machbar ist ! [scie]



Da die Wetterprognose für den nächsten Tag schönes Wetter und schwacher Wind vorhersagte, wurde in der Nacht noch der Rumpf lackiert und die Beschriftung aufgeklebt.

Sehr bald in der Früh war Treffpunkt am nahen Sportflugzeugplatz – für den Erstflug wollten wir viel Platz haben, um mit ein paar Schleppversuchen und ersten geraden „Hüpfern”, noch vor Sonnenaufgang, um den zivilen Sportflugverkehr nicht zu stören, zu beginnen.






Die ersten kleinen Tests liesen keine Probleme erwarten. Und da die Verhältnisse optimal waren, wurde alles für einen ordentlichen Schlepp auf Höhe vorbereitet: Maschine und Fernsteuerung nochmals gecheckt, Fotograf in Position, Drohne für die Flugaufnahmen gestartet.
Der Riesenvogel hob problemlos ab und folgte brav der Schleppmaschine.







Doch in der ersten Kurve – wir Modellflieger können ja im Gegensatz zur manntragenden Fliegerei nicht endlos geradeaus fliegen, sondern müssen zumindest halbwegs zum Startort zurück, flog und folgte die E9 nur schwer in die Kurve, das volle Ausfahren der Ruder führte nur zu ruckartigen Eindrehen. Am Scheitel der Kurve begann sie sich dann plötzlich stark zu neigen, aufzustellen und mußte ausgeklinkt werden, um nicht das ganze Schleppgespann zu gefährden.
In Folge schien sich der Riesenvogel fast zu fangen, aber die Trudelbewegung war zu stark, um eine ruhige Fluglage zu erreichen und dann versperrte schon die nahe Baumreihe die Sicht: nur ein Knall war vom Aufschlag zu hören.
Gespenstische Stille und eine gewisse Schockstarre!!

Ins Auto und zum Unglücksort. Im Getreidefeld der Bruch: interessanter Weise steckte der ganze Flügel noch zusammen, der Holm scheint ganz gebliegen zu sein, aber auf einer Seite hat es die gesamte Nase abgerissen, der Rumpf im Mittelteil zerborsten, das Höhenleitwerk gebrochen.






Sad Sad
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Johannes
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MessagePosté le: 03/07/2019 12:56    Sujet du message: Répondre en citant

Aua Shocked
Da tut mir Leid mit dem missglückten Erstflug Crying or Very sad Crying or Very sad
Ich hoffe das Du es bald wieder repariert bekommst [rabot]

Vielleicht macht es ja Sinn am Anfang ein transparentes Seitenruder
zur Sicherheit anzubauen [humm]
zu mindest bis Du das Flugzeug besser Steuern kannst [humm]

Traurige aber aufbauende Grüße

Johannes





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Olli
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MessagePosté le: 03/07/2019 13:04    Sujet du message: Répondre en citant

Hi Matzi,

das zu sehen tut weh Crying or Very sad Crying or Very sad
Frage hierzu, wie steuerst Du die Finnen auf der Tragfläche Confused

Ich hoffe Du baust den Riesenvogel wieder auf!

Gruß Olli

Sehen wir uns in Lauterbach?
Hab meinen Marabu dabei Wink



http://www.oliver-theede-oldtimersegler.de/
http://www.oliver-theede-oldtimersegler.de/oldtimerinteressengemeinschaft.htm
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