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Moswey 3 - 1:3.5
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Daniel Gmür
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Localisation: près Lac de Constance
Âge: 56 Bélier

MessagePosté le: 20/01/2012 01:28    Sujet du message: Moswey 3 - 1:3.5 Répondre en citant

Hallo zusammen

Vor ca. 3 Jahren habe ich per Zufall über die "Moswey Segelflugzeuge" und ihren Konstrukteur Müller einen Artikel gelesen. Die Genialität des Konstrukteurs, die er mit der filigranen und hochpräzisen Bauweise und technischen Innovationen bewies, ist einfach faszinierend.

Rechenschieber, Log Tabellen und viel Erfahrung standen wohl Pate und ein unerschütterlicher Glaube eines Pioniers lassen mich immer wieder staunen.

Es wuchs der Wunsch, das nach zu bauen.
Als regelrechter Grünschnabel im Modellbau kam eine Eigenkonstruktion nie in Frage - also suchte im Netz und fand u.a. die Konstruktion von Frank Albrecht. Retroplane kannte ich nicht, und so fragte ich ihn meiner Unbedarftheit an, ob er mir Modellbauer nennen können, die sein Modell schon bauten (....) Erst danach wurde ich auf Retroplane aufmerksam und sah, was ihr da alles an fantastischen Konstruktionen zuwege bringt.

Im Herbst 2010 erhielt ich den Frässatz von Frank, dann kam die Sommerzeit und das Holz dürfte noch ganz austrocknen (...).

Nun aber:
Wage mich vor und versuche über die Moswey 3 einen brauchbaren Baubericht zu dokumentieren. Und hoffe, ich mache den Konstrukteuren keine Schande!

In den Präzision beim Bauen übe ich noch (spaltfrei verleimen ist um einiges schwieriger als gedacht) [non]

Begonnen wird mit dem Seitenruder , danach folgt der Rumpf:

Hier der Planausschnitt zum SR





Der Frästeilesatz enthält eine Reihe von Schablonen, welche Rippen etc. in allen 3 Axen sauber fixieren - eine grosse Erleichterung, den Luxus bieten nur Wenige.

So auch beim Seitenruder
Steckschablone und Rippen:





Ein Blick durch die Rippen:




Die Rippen werden über 2 Holme gehalten, alles passgenau nur die Fräsradien sind ein wenig wegzufeilen:




dann eingesetzt verleimt und mit einer Kieferleiste die auf dem Holm über alle Rippen läuft, hier beim anpressen:





Dann die Endleiste in der Pressschablone



fertig gebogen



und dann wieder mit den Verbindern in der Presschablone:





Schöner als jede Klothoide, die Endleiste in provisorischer Absteckung mit einer Balsaleiste (man sieht hier auch schön, wie Frank die Hilfskonstruktionen selbst für die Endleiste durchdacht hat):
Die "Endgabeln" habe ich am Ende mit einem feinen Sägeblatt händisch weg gesägt und kleine Überstände weg gedremelt:






Balsaklotz für das Seitenruder heute Abend geschliffen und eingeleimt. Der aktuelle Stand:








Es fehlen nun noch die Teilbeplankungen und die Ruderstifte für das Seitenruder.

Christian Baron hat eine schöne Lösung für ein demontierbares Ruder. Denke die eignet sich gut.

Beste Grüsse
Daniel

PS: Zum Grünschnabel
http://www.retroplane.net/forum/viewtopic.php?t=3741
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Johannes
Psycho Posteur
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Localisation: Leichlingen
Âge: 60 Sagittaire

MessagePosté le: 20/01/2012 08:00    Sujet du message: Répondre en citant

HalloDaniel,
ein herzliches Willkommen. Very Happy

Ich habe schon manche von Franks Konstruktionen
gesehen und kann dich nur bestätigen: Toll durchdacht,
perfekt gebaut und fliegen super.

Schreibe deinen Bericht bitte schön ausführlich weiter!!

Gruß Johannes
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de Schaetzen Harold
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Inscrit le: 06 Avr 2006
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Localisation: Schilde
Âge: 74 Verseau

MessagePosté le: 20/01/2012 10:04    Sujet du message: Répondre en citant

Congratulations Daniel.

Splendide. Le travail d’un artiste, d’un orfèvre, d’un luthier.
Frank, c’est toi qui fournis les pièces du Moswey ? Incroyable comme c’est détaillé.

Je suis très impressionné.

Harold
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Peter64
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Localisation: Kärnten
Âge: 55 Gémeau

MessagePosté le: 20/01/2012 12:21    Sujet du message: Répondre en citant

Hallo Daniel,
dein SLW einfach toll gebaut, da bekomme ich Lust auch einmal auf diese Art einen Segler zu bauen.
Super [amen] [clap] .

Gruß
Peter
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Christian_B
Fidèle Posteur
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Inscrit le: 20 Juil 2007
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Localisation: Allemagne, Haltern am See
Âge: 67 Capricorne

MessagePosté le: 20/01/2012 12:29    Sujet du message: Répondre en citant

Hallo Daniel,
freue mich auf deinen Bericht mit Fotos hier in diesem Forum.
Ich habe auch eine Moswey 3 gebaut (noch nicht ganz fertig) und viele Bilder davon auf meiner Homepage.

http://www.cb-roter-baron.de/Moswey3/moswey_2.html

Wahrscheinlich kennst Du diese Seite da Du mich zitierst.
Ich verwende allerdings leider den GFK-Rumpf. Vielleicht muß ich doch noch einen Holzrumpf mit Frank's Bausatz erstellen.
Ich sehe mal zu, das ich heute noch mehr Fotos vom heutigen Stand einfüge. Das Höhenleitwerk mit dem Servo zwischen den mittleren Rippen und die RDS-Anlenkung der Querruder könnten dich interessieren.
Kneubi brachte mich dazu auch in so ein Modell das RDS einzubauen.



Christian
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Christian
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Inscrit le: 02 Mai 2006
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Localisation: Europe
Âge: 57 Verseau

MessagePosté le: 20/01/2012 14:29    Sujet du message: Répondre en citant

[clap] [clap] [clap] [baaave]

Christian






Orlik en construction
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Walter
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Inscrit le: 05 Nov 2006
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MessagePosté le: 20/01/2012 22:52    Sujet du message: Répondre en citant

Servus Daniel,

...auf diesen Baubericht freue ich mich besonders! Bei mir liegt auch so ein Frässatz - der ist sicher auch ganz gut durchgetrocknet wenn ich endlich anfangen kann... Laughing

LG
Walter
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Daniel Gmür
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MessagePosté le: 21/01/2012 18:15    Sujet du message: Répondre en citant

Vielen Dank für den herzlichen Empfang und die freundlichen Komplimente (sie werden mich aufstellen, wenn mal ein Hänger kommt).

Liebe Österreicher, als halber Tiroler (mütterlicherseits) fühle ich mich ein bisschen mit Euch verbunden und wünsche Euch viel Erfolg bei der Organisation und Durchführung des Retroplane Treffen!
Kommen vielleicht als Besucher, um mal Luft zu schnuppern.

@Harold: Merci bien. Oui cetait lui qui a fait les pièces et le desins. Vraiment incroyable.

@Christian: Ja, lese auf Deiner Seite und ja gerne, die Details und Fotos zur RDS Anlenkung würden mich sehr interessieren!

@Heinz von Steckborn: Dein Anruf bei uns hat mich sehr gefreut, war leider aber ausser Haus. Würde mich freuen, bei Dir einmal über die Schulter zu schauen.


Letzten Sommer fand in Amlikon (CH) das Oldtimertreffen statt.
Der Moswey 380 und 374 waren auch mit dabei.
Hier noch einige Bilder/Impressionen:

Der Eigner und sein "Donald"












Cockpit




Das "Flaggschiff":
Der aufwändig restaurierte Moswey 374 (in neuer Bemalung, alte Bilder zeigen ihn im Orginal in Blau und Weiss und weissem Bug)




Reizvoll wäre, die Schiebestankenanlenkungen auch im Modell für das Seitenruder und die Querruder zu realisieren. Aber ich weiss nicht so recht. Das braucht doch sehr viel Geschick so etwas zu realisieren
(Olli würde so etwas mit links machen).





Die Flügelkonstruktion hat es in sich. Da gibt es einige Eckverleimer zwischen Rippen und Endleiste anzubringen.
Zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich mir nach zwei Jahren Provisorium(...) eine Werkstattwand gebaut und das "Besteck" für meine Pranken hergerichtet, das geht für mich nur mit Pinzetten...




Heute vorbereitet: Schablonen für die Beplankung mit 0.4 mm Fournier.




Die Beplankung wirkt entlang der Scharnierkante wie eine D-Box.
Die Kante ist geknickt. Deswegen gibt es zwischen den blauen Schablonen noch das weisse Zwischenstück.

Das dürfte um die Drehachse also sorglos steif werden.


Grüsse, Daniel
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Olli
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MessagePosté le: 22/01/2012 09:52    Sujet du message: Répondre en citant

Hallo Daniel,

Citation:
Liebe Österreicher, als halber Tiroler (mütterlicherseits) fühle ich mich ein bisschen mit Euch verbunden und wünsche Euch viel Erfolg bei der Organisation und Durchführung des Retroplane Treffen!


noch so einer, bin auch einer, nur schau mal auf der Karte wo ich wohne Wink

Sehr schöner Oldie, hat mir auch schon immer gefallen Very Happy
gibt es nicht irgend wo Bilder von dem Hebelgelupp welches Du gerne
einbauen würdest.
Ich glaub ich hab da irgend wo schon mal Bilder davon gesehen, wieß nur
nicht, ob es hier im Retroplane oder wo anders war [humm] [humm]
Evtl. könnte man da ja mal was machen.

Hab ich es überlesen, welche Farbgebung möchtest Du machen,
gelb [humm]

Gruß Olli



http://www.oliver-theede-oldtimersegler.de/
http://www.oliver-theede-oldtimersegler.de/oldtimerinteressengemeinschaft.htm
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Daniel Gmür
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MessagePosté le: 22/01/2012 12:51    Sujet du message: Répondre en citant

Hallo Olli

Verfolge auch Deine Berichte mit grossem Genuss und staune ob Deinen Konstruktionen und Fertigkeiten!

« Olli » a écrit:
noch so einer, bin auch einer, nur schau mal auf der Karte wo ich wohne Wink

Ui, was für ein Fluss fliesst den von Österreich bis fast nach Dänemark ?
Very Happy

Hier sieht man ein Detail von der Zwischenabstützung der Querruderschiebestange - mit Serviceöffnung und verstärkter Rippe mit Verkastung zur Aufnahme des Dreh/Aufhängebeschlags:




Und hier das Detail am Flügel mit Aufhängebeschlag Holm, vorne sichtbar mit dem Mechanismus für die Anlenkung der Querruder. Aber daran wage ich mich mit Sicherheit nicht.





Quelle:
http://www.osv-ch.org/index.php?S=1&Article=119

Von der Farbgebung gefällt mir eigentlich die alte HB-374 besser als das Gelb. Allerdings unterscheidet sich das Seitenruder von der HB-380.

Auf dem Netz gibt es einige Fotos der "alten" 374. Hier eines, von früher. Ich glaube, das wurde auf dem Flugplatz in Samedan (CH) aufgenommen (rechts Muottas Muragl und links die Ebene nach Zuoz im Hintergrund).





Nun gilt wieder "liefere, statt lafere" (liefern, statt daherreden Wink)
Wie man so bei uns sagt. Aber die technischen Finessen dieses Typs faszinieren immer wieder auf das Neue.

Gruss, Daniel
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Olli
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Localisation: Germany
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MessagePosté le: 22/01/2012 13:51    Sujet du message: Répondre en citant

Hallo Daniel,

Citation:
Ui, was für ein Fluss fliesst den von Österreich bis fast nach Dänemark ?


Fluß nicht Laughing aber meine Mutter stammt aus Reutte in Tirol und
ich habe dort sehr viel Zeit meiner Kindheit verbracht ausserdem habe ich noch eine Partentante und Onkel in Villmergen in der Schweiz Wink

Ich habe die Bilder auch im Netz gefunden, sieht gar nicht so schwer
herzustellen aus.
Laß dich nicht blenden von dem polierten [non]
Dachte zuerst, dass der Hauptbeschlag ein Teil Blech ist, habe aber jetzt gesehen, dass er aus einem oberen Teil am oberen Holm und einem
unteren Teil am unteren Holm besteht und diese senkrecht mit einem anderen Teil verbunden sind, das würde die Materialmenge erheblich
mindern Wink auch wenn es dann mehrere Teile wären.
Und der Beschlag in der Fläche wäre ein Klacks, den würde man aber auf jeden Fall benötigen, da ja die Tragfläche einen Knick hat.

Schade das ich keine Zeichnung habe, hätte da glatt mal etwas Konstruieren können Wink

So nun muß ich Rhg schrumpfen gehen Laughing

Gruß Olli



http://www.oliver-theede-oldtimersegler.de/
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Christian_B
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MessagePosté le: 22/01/2012 15:31    Sujet du message: Répondre en citant

Daniel,
die Bilder der Tragflächenaufhängung sind von der Moswey 4.
Die Moswey 3 hat einen Beschlag der auf den Bildern von Vincent zu sehen ist.

http://www.retroplane.net/forum/downloads.php?view=detail&df_id=282



Christian
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Daniel Gmür
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MessagePosté le: 26/01/2012 00:14    Sujet du message: Répondre en citant

@ Danke Christian für den Hinweis und den Link.
Werde das noch genauer anschauen. Hoffe einmal in Schänis in den Hangar gucken zu können.


Zum Seitenruder:
Die Stiftbefestigungen an der Dämpfungsflosse sind elegant gelöst und so ist das Ruder auch demontierbar. War mir noch unsicher, aber jetzt ist das klar.
Deshalb Halbrundspant nun doch eingeleimt (auf vorherigen Fotos ist der Spant noch nicht dran) und Messingrohr o 5mm eingeharzt.





Danach mit den Schablonen die Beplankungsteile ausgeschnitten, gewässert und gebogen.

Für die längere Teil um die Hochachse dafür zuerst aus den Konturformen der SLW-Rippen eine kleine Helling erstellt und darin die spezielle Form gewässert, eingelegt und in die Pressform verkeilt.
Form:



Helling:




Das nasse Nasenbeplankungstück von Hand während 5 Minuten um engsten Radius gebogen, danach an die Rippen geklemmt.





Und die unteren Abdeckungen als Halbrund und nach hinten zur Endleiste laufenden Einzelbeplankungen (Schmalteile)




Dann aufgebracht (die Teile sind geschäftet, dachte ich übe einmal für den Rumpf) respektive geleimt und aufgebügelt.

Das Seitenruder nun hier (Ruderhorn fehlt noch, aber vorsichtshalber zweitunterste Rippe doppelseitig verstärkt => oberhalb der Beplankung an der D-Box)





und wenn der Moswey dann sein Heck zeigt, passt die Symmetrie.
Very Happy Very Happy






In 2 Wochen geht es an den Rumpf:
Für die Rumpfhelling überlege ich mir klappbare/um ein Scharnier drehbare Bretter, eines mit der Leiter dran.
Idee: für das Aufbringen der Beplankung rückenschonende "Ware zu Mann", bis 180 Grad umklappbar und für "Unten von Oben" arbeiten zu können. So das alles schön präsentiert wird und weniger Turnübungen zu machen sind.

Vielleicht erkennt man die Idee:
(Draht=Scharnier hinten, Tesa = Scharnier vorne an Baubrett, rote Röhre = Rumpf)





Gruss allerseits.
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Daniel Gmür
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MessagePosté le: 12/02/2012 20:03    Sujet du message: Rumpf Répondre en citant

Nach dem Seitenruder geht es an den Rumpf mitsamt der Dämpfungsfläche des Seitenleitwerks.

Die Rumpflängsschnitt (Copyright bei F. Albrecht) mit einigen Spantquerschnitten.
Der Rumpf wird vollständig mit Furnierholz je nach Ort mit 0.4/0.6/0.8 mm Stärke beplankt.





Der Rumpf wird auf einer Leiterhelling aufgebaut. Insgesamt halten 7 Spanten (von mehr als 20 formgebenden und tragenden Spanten) den gesamten Rumpf. Diese 7 Spanten werden an der Drehhelling über Klemmleisten an den 7 Leitersprossen gehalten.

Für die Ausrichtung aller Spanten in Längsrichtung sind zwei Schablonen vorhanden.

Die Leitersprossen werden auf eine dreh- und fixierbaren Balken fixiert.
Der Balken besteht aus einem Kertoholz und die Leitern aus Buchholzrechteckprofilen.

Da die Aufstandslänge nur halb so gross ist wie die Auskragung können sich Fehler des Balken vergrössern. Die Buchenholzprofile können ebenfalls Ungenauigkeiten aufweisen. Insgesamt können sich die Fehler so auf der Auskragung recht stark aufaddieren (das ist vielleicht der erste kleine Nachteil der Drehhelling).


Ganz kurz beschrieben, wie ich auf der Drehhelling die Fehler möglichst zu minimieren versuche:

1. Kertobalken möglichst plan (nach)schleifen
2. Auf den Leitersprossen vom Auskragungsende nach innen die Center Linie des Rumpfes sowie eine weitere Hilfslinie im Bereich Aufstandsfläche (Balken) markieren/einsägen
3. Erste (1) und letzte Leitersprosse (7) auf dem Kertobalken montieren
4. Über die Center Linie und die zweite Linie einen starken roten Faden spannen
5. Leitersprossen 2 bis 7 der Reihe nach auf dem Balken prov. fixieren, mit Hilfe der Spanntenschablone und den Massen gemäss Plan def. ausrichten und montieren
6. Danach auf der ersten und letzten Sprosse den auf der Center Linie liegenden roten Faden mit 1mm Balsastück unterfüttern.
7. Dann sieht man rasch auf den übrigen Sprossen, wo diese zu tief oder zu hoch liegen
8. Bei starken Abweichungen einer Sprosse dann die Verschraubung wieder lösen und entweder die Sprosse bei der einen oder anderen Seite unterfüttern (habe mit Schleifpapier unterfüttert) => Zimmerleute/Schreiner sagen dem bei uns "schiften"
9. Dann ist die Leiterhelling in allen Richtungen (Längs, Hoch- und Querachse) ausgerichtet
10. Zum Schutz und zur weiteren Stabilisierung wird über alle Leiterenden eine Holzleiste (abgewandelt von Olli übernommen, der dafür ein Metall Winkelprofil nimmt) geschraubt

11. Wichtig ist, dass die Endleiste zwängungsfrei montiert wird, um nicht wieder Ungenauigkeiten in die Leitern zu bringen (also vorbohren und nur kleine Schrauben verwenden, da ja ohnehin nur in Längsrichtung stabilisiert wird

War jetzt etwas lang, hoffe aber mit den Bildern wird das verständlich.

Hier die drehbare Helling mit der ersten und der letzten Sprosse (Hintergrund) sowie die zweite Sprosse die über die roten Fäden und die Rumpfschablone ausgerichtet wird.





Und die Draufsicht (die längs laufende schmale Buchenleiste wird später zur Endleiste an den Sprossen und trägt als Massstock alle Abstände der Spanten)




Hier die geschiftete Sprosse




Hier die Ansicht auf die Drehhelling mit allen Sprossen und deren Endleiste sowie einem Spant.
Im Vordergrund und in Flucht der Center Linie die Flügelmuttern, unter die dann Klemmleisten zu liegen kommen und welche die Spanten an den Sprossen fixieren.





Damit ist das Fundament für den Rumpfbau (oder die nächsten 4 (?) Monate Wink ) gelegt und erste Erfahrungen/Lösungen mit der Drehhelling sind gemacht.


Gruss, Daniel

PS:
Selbstverständlich ist die Drehhelling nicht zwingend, der Frästeilessatz ermöglicht den Aufbau mit einer konventionellen Leiterhelling (beidseits Brett und Sprossen)


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Walter L.
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Inscrit le: 06 Fév 2008
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Localisation: Neuenrade

MessagePosté le: 12/02/2012 21:19    Sujet du message: Répondre en citant

Hallo Daniel,

ich habe da ein sprachliches Problem:

Was ist ein "Kertobalken"?

Gruß
Walter
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