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Holzoberfläche - Naturfinisch

 
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Auteur Message
Walter
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MessagePosté le: 09/05/2008 22:22    Sujet du message: Holzoberfläche - Naturfinisch Répondre en citant

Hallo,

...die meisten kennen ja die Wien und den Professor von JC Haller. Mich würde es brennend interessieren wie man so ein Finish realisiert bzw. generell welche Möglichkeiten es gibt, eine schöne Holzoptik zu erreichen.

Bei meiner Kite möchte ich als erstes einmal alles mit Porenfüller streichen. Dann kommt eine Schicht Spannlack für die Koverall Bespannung.

Was dann?

Das Koverall muß ich mindestens 3x mit Spannlack streichen - kann ich da auch gleich die Holzteile mitstreichen? Den Spannlack also als Grundierung und darüber dann Klarlack?
Ich hätte einen 2k Klarlack aus dem Bootsbau hier - wäre das sinnvoll als Schlußanstrich für die Holzteile?

Erfahrungen, Ideen und Anregungen wären sehr hilfreich und sicher auch für andere von Interesse. Also - raus mit den Tipps und ran an die Tasten... Very Happy

Hier noch 3 Beispiele:











Grüße
Walter
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Olli
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MessagePosté le: 10/05/2008 07:18    Sujet du message: Répondre en citant

Hallo Walter,

http://www.oliver-theede-oldtimersegler.de/lackieren.htm

wenn Du mit Coveral bespannen möchtest würde ich nach der Lasur nur die bespannten Flächen mit Spannlack behandel.
Ich kann dir nicht genau sagen ob der Spannlack auf der Aqualasur haftet, gegebenenfalls mit einem Schleifpad vorher anschleifen.
Mach doch einfach mal eine Probe.

Gruß Olli
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Walter L.
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MessagePosté le: 16/05/2008 21:40    Sujet du message: Répondre en citant

Hallo Walter,

bei meinem Condor hatte ich jetzt das Problem, dass ich weißen Spachtel für die Übergänge von Aufleimern und Beplankung verwendet hatte. Ursprünglich wusste ich nicht, dass dieser Bereich beim Original transparent gestaltet ist. Diese gespachtelten Bereiche habe ich mit Lasur "nachgefärbt". Wenn man darüber mit Spannlack streicht, verschmiert alles!

Also: unbedingt, je nach Lasur, vorher ausprobieren.

Gruß

Walter
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Walter
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MessagePosté le: 16/05/2008 22:35    Sujet du message: Répondre en citant

Hallo,

Danke für eure Hinweise!
Ich hab lange überlegt ob ich das Sperrholz ohne Färbung belasse. Irgendwie ist es mir aber zu blass - es wirkt fast ein wenig grau. Also werde ich zuerst mit einer Lasur drübergehen.

Dazu habe ich mir jetzt ein Probestück hergerichtet und werde das morgen mal probieren. Erste Versuche mit eingefärbten Spannlack waren vom Ergebnis nicht zufriedenstellend.

Ich vermute mal dass ich als erstes die Lasur aufbringen muß - wenn ich mit Porenfüller gestrichen habe wird das ja nicht mehr die Farbe annehmen... [humm]

Ich werde also mal loslegen und berichten....

Grüße
Walter
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Frank Albrecht
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MessagePosté le: 14/08/2013 16:18    Sujet du message: Répondre en citant

Walter, berichte doch mal...





Famous last words: "Opfer müssen gebracht werden" Otto Lilienthal
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Frank Albrecht
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MessagePosté le: 14/08/2013 20:39    Sujet du message: Répondre en citant

Hallo zusammen,

ich ziehe diesem Faden mal wieder hoch, da ich mir langsam Gedanken zum Finish des Storchs machen muss und diese Materie für mich absolutes Neuland ist.
Die Optik soll so ähnlich kommen wie auf den ersten Bildern dieses Fadens, also Holzoptik, aber leicht getönt und nicht Birken-Flugzeugsperrholz natur.
Sicher ist in dem einen oder anderen Baubericht schon darüber geschrieben worden, aber es ist sicher vorteilhaft, wenn die Informationen hier noch einmal gesammelt werden.

Bevor ich das Modell versaue werde ich natürlich Musterteile machen, möglichst mit Schäftung, auch um den Einfluss der Verleimung auf die Abtönung zu erkunden.

Zum Abtönen der Holzfarbe kann man Beize oder Lasur verwenden. Der Lackprofi meines Vertrauens riet mir zur Lasur. Was genau ist der Unterschied zwischen Lasur und Beize?

Ich habe heute einen wasserlöslichen Transparentlack (seidenmatt) auf Acrylbasis ("Reinacrylatdispersion") erworben. Auf der Dose steht, dass durch Wasserzugabe die Optik matter wird. Keine Sorge Wolfgang, also nix mit Speckschwarte.

Das Ziel ist eine möglichst leichte (Gewicht) Abtönung und Versiegelung der Holzoberfläche.

Danke schonmal,

Frank
Wie seid ihr bisher vorgegangen?
Wie sind eure Erfahrungen?






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Walter L.
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MessagePosté le: 14/08/2013 21:19    Sujet du message: Répondre en citant

Danke, dass du das Thema aufgefrischt hast, Frank.

Ich stehe mit dem Luftikus vor demselben Problem.

Gruß
Walter (L.)
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Frank Albrecht
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MessagePosté le: 14/08/2013 22:31    Sujet du message: Répondre en citant

Hallo Walter,

ich habe natürlich auch gleich an den Luftikus gedacht!

Auf der französischen Seite habe ich mich mal ein bisschen schlau gemacht.
Der Tenor dort lautet in etwa so:

1.) Holz nach Wunsch beizen, bevorzugte Farbtöne sind "Eiche hell" und "Kirsche" bzw. Mischungen daraus.
Problem beim Beizen: Leimreste! Also sauber arbeiten....

Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich das richtig verstanden habe: Teinte = Beize??? Stephan?

D.h. zu allererst muss das rohe Holz den richtigen Farbton erhalten. Dass das Holz roh ist ist wichtig, damit die Beize in das Holz einziehen kann und die Maserung besser zur Geltung kommt. Ggf. wird mehrfach gebeizt und leicht überschliffen.

2.) Als nächstes wird das Holz mit Porenfüller/Schnellschliffgrund versiegelt. Dies sollte 2x erfolgen, jeweils mit Zwischenschliff mit 400er Korn. Der Porenfüller soll die Oberfläche glätten und verhindern, dass der Decklack (Klarlack), die Holzfasern aufrichtet. Dadurch sind weniger Anstriche erforderlich (und damit weniger Arbeit und Gewicht).

3.) Abschliessend wird die Oberfläche mit einem Klarlack auf Glanz gebracht, je nach Geschmack Hochglanz, Seidenglanz, Seidenmatt oder Matt. Zu sehr glänzender Lack kann mit Stahlwolle mattiert werden.
Der Klarlack kann mehrfach aufgetragen werden.

So viel zur Theorie...

Frank






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VincentB
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MessagePosté le: 15/08/2013 05:13    Sujet du message: Répondre en citant

Si tu veux Frank, on en parlera mardi Wink


Retroplane et modélisme en pause, vanlife à haute dose.
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Johannes
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MessagePosté le: 15/08/2013 12:18    Sujet du message: Répondre en citant

Hi Frank - Walter und der ruhige Rest Wink

Die schönste Oberfläche für die gewünschte Oberfläche ist
Beizen - Lackieren, das bedeutet auch, die Vorarbeit muss sehr sauber
ausgeführt sein, sonst sieht es hinterher schlimmer aus als vorher Confused
Jeder Kratzer, jeder Leimrest und jede Druckstelle ist später deutlicher zu sehen sein als vorher.

Bei Bedarf kann ich darüber ein bisschen mehr schreiben.


Beim Lasieren (Dicksichtlasur) kann man leichte Unsauberheiten
überdecken - sieht auch gut aus aber die Brillianz der Struktur
geht dabei etwas verloren.

Gruß Johannes
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Frank Albrecht
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MessagePosté le: 15/08/2013 12:33    Sujet du message: Répondre en citant

Danke Johannes!

Ich habe gerade 2 Beutel Clou Beize erstanden: Eiche hell und Birne.
Muss man in heißem Wasser auflösen.

Welches Produkt verwendet der Meister?
Macht es Sinn, das Holz schon vor der Verarbeitung zu beizen?

Frank






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Johannes
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MessagePosté le: 18/08/2013 12:24    Sujet du message: Répondre en citant

Hallo Frank,

Sicherlich kannst du wasserlösliche (Tütchenbeitze) verwenden.
Bei großen Flächen (Schrankwänden) ist es jedoch manchmal schwierig
mein nachmischen die selbe Tönung zu erreichen.
Daher nehme ich Fertigbeitze (Hersteller ist zweitrangig) meist von Zweihorn oder Clou.

Davon die einzelnen Beplankungsteile vorher zu beizen würde ich aus zwei Gründen abraten:
1. man kann die Schäftung nicht nacharbeiten und nachbeizen ergeben
immer unschöne Übergänge
2. Leim der auf der gebeizten Fläche aufliegt gibt auch unter dem Lack
milchige Flecken ,diese ab zu waschen kann auch die gebeizte
Oberfläche schädigen.

Meine vorgehendsweise:

Sauber beplanken und sofort mit Wasser die Leimreste sauber abwaschen.
Leicht schleifen wo nötig.
Jeder Querkratzer wird nach dem Beizen wesentlich deutlicher
Wässern - mit einem Lappen / Schwamm warmes Wasser auf die
Flächen aufwischen und nach dem kompletten Trocknen noch mal mit
feinem Schleifpapier ca. 280ger oder 320ger in Faserrichtung anschleifen
dann Beizen.

Wasserbeize oder Spritz und Pinselbeize im entsprechenden Farbton
ergeben bei unseren Modellen deutlich schönere Strukturen als
Antikgrundbeizen.

Nun wird die Lackfläche aufgetragen wobei man darauf achten muss
das beim Streichen oder Rollen sich die Beize je nach Art anlösen kann. Besser ist eine Spritzlackierung um diesem Problem aus dem Weg zu gehen. Bei Lösungsmittelbeize ist mir das vor Jahren schon mal passiert [argh]

So nun ran ans Beizen und lasst den Wohnzimmertisch und Boden
sauber sonst gibt es Ärger mit der Gattin [non] Shocked Wink
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Frank Albrecht
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MessagePosté le: 18/08/2013 20:18    Sujet du message: Répondre en citant

Hallo Johannes,

vielen Dank für deine ausführlichen Erläuterungen!
Das ist sehr hilfreich, vor allem die Arbeitsweise beim Schäften um keine Leimreste zu hinterlassen. Verwendest Du wasserfesten Leim?

Ich habe die beiden Farbtöne "Eiche hell" und "Birne" ausprobiert.
Das Bauteil Nr. 2 hatte ich noch übrig, obwohl ich nicht besonders sauber gearbeitet habe, sieht man kaum Farbabweichungen aufgrund von Leimresten.
Die Nr. 3 ist mittig geschäftet.

Hier die Bauteile im einzelnen:

1 Pappelsperrholz natur und 1x Eiche hell, den Ton würde ich mit "maisgelb" bezeichnen
2 Bauteil aus 0,4 m Flugzeugsperrholz und Kieferleisten. 2x Eiche hell
3 Flugzeugsperrholz 0,4 mm 2x Eiche hell
4 Flugzeugsperrholz 0,4 mm 3x Birne
5 Kieferleiste natur - 1x Birne - 2x Birne
6 Flugzeugsperrholz 0,8 mm natur - 1x Birne - 2x Birne - 3x Birne






Hier der Vergleich: Flugzeugsperrholz 0,4 mm natur - 3x: Birne



Als nächstes kommen die Versuche mit Porenfüller und Klarlack.
Die Franzosen verwenden ein Produkt, das übersetzt "Hartgrund" heisst.
Johannes, kannst Du dir darauf einen Reim machen?

Grüsse,

Frank






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Johannes
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MessagePosté le: 18/08/2013 20:58    Sujet du message: Répondre en citant

Hi Frank,
mal so und mal so- sprich mal wasserfester Ponal und mal schnellen
je nach dem ob im Bügelverfahren oder mittels Klemmen.

Unter dem Begriff Hartgrund kenne ich keine Grundierung.
Unter dem Begriff Haftgrund schon jedoch für andere
Anwendungen.

Es gibt so was wie Schnellschliffgrund jedoch ist das für
unsere Modelle absolut übertrieben.

Ich nehme immer PUR Lacke von Zweihorn mit Härter
da ich dieses System auch in der Werkstatt viel anwende
es gehen aber auch andere Systeme nur Acryllacke
habe ich nicht so gerne - ist aber eine persönliche Sache [humm]
Andere Systeme sind sicherlich auch gut.

Gruß und viel Erfolg
Johannes
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Walter L.
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MessagePosté le: 18/08/2013 21:40    Sujet du message: Répondre en citant

Puuuuh, das ist ja ein weites Feld....

Zum einen ist die Ausgangsoberfläche, auch wenn man nur Flugzeugsperrholz nimmt, nicht immer gleich und zum anderen ist die folgende Behandlung nicht unbedingt gleich. Man kann einen Bespannstoff mit hitzeaktivierbarem Klebstoff verwenden (was ich nicht mache...) oder man klebt den Bespannstoff mit Spannlack auf. Deswegen werde ich mich auf die Kombination Beize / Spannlack konzentrieren und damit ein paar Versuche starten.

Auf jeden Fall muss man jede Kombination für sich vorher an Musterstücken testen! Es kann sein, dass die eine Beize sich mit dem Spannlack verträgt, die andere aber nicht.

Wenn ich Ergebnisse habe, werde ich auch berichten.

Gruß
Walter
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Frank Albrecht
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MessagePosté le: 18/08/2013 22:55    Sujet du message: Répondre en citant

Hallo Johannes,

jetzt verwirrst Du mich ein bisschen:

Schnellschliffgrund ist für mich der Clou G1, das ist für mich immer - zumindest von der Wirkung - gleichbedeutend mit Glattfix Porenfüller gewesen.
Warum meinst Du Schnellschliffgrund sei für unsere Modelle übertrieben?

@Walter:
Soweit ich es beurteilen kann, ist die Beize auf Wasserbasis nichts anderes, als in Wasser gelöste Pigmente, die dadurch tief in das unbehandelte Holz eindringen können. Ich bin mir zwar nicht 100% sicher, aber ich glaube kaum, dass die Pigmente an sich mit einem Lack unverträglich sein können.

Trotzdem gilt auch hier: Probieren geht über studieren! Nichts ist ätzender als ein versautes Finish wegen einer Unverträglichkeit des Untergrunds mit einer Lackschicht.

Grüsse und danke für euer Beiträge,

Frank






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Wolfgang
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MessagePosté le: 19/08/2013 05:49    Sujet du message: Répondre en citant

Also ich habe bei der Sedbergh zuerst mit eingefärbtem Porenfüller gearbeitet-musste aber bei den nachfogenden Schichten höllisch aufpassen,denn bei jeder weiteren Lackschicht (uneingefärbt-sonst wird man ja immer dunkler)bestand die Gefahr ,dass die erste eingefärbte Schicht angelöst wird und so eine unschöne Struktur entsteht.Ergebnis ist trotzdem schön geworden.
Bei der Austria Meise habe ich das Holz vor dem ersten Porenfüller (=Schnellschliffgrund)Anstrich einfach mit der Briefchenbeize (Mahagoni) mit Schwamm gebeizt,dannach kurz angeschliffen und der Rest ging Super.Die Beize ging so gut ins Holz hinein,dass ich weder mit Porenfüller streichen noch mit dem Klebelack noch dem Spannlack Probleme wegen Anlösens hatte.Wenn man beim Leimen des Holzes-ich habe übrigens die Bügemethode gemacht- ein wenig aufpasst- ergibt sich eine wunderschöne gleichmässige Oberfläche.
Ich werde diese Methode in Zukunft bei allen Oldies in Holzoptik beibehalten.Die Briefchenbeize ist günstig,stinkt nicht und kostet auch fast nichts.Man kann sie mischen und wenn das Holz einmal damit behandelt ist löst sich beim Streichen auch nichts mehr.
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Johannes
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MessagePosté le: 19/08/2013 06:46    Sujet du message: Répondre en citant

Hallo zusammen,
Irgendwie passt das alles und widerspricht sich nicht.

Zum Schnellschliffgrund oder gleichgeartetem:
Schließt die Poren, füllt und lässt sich sehr gut schleifen.
Als Grundierung sicherlich für entsprechende Oberflächen richtig.

Es gibt aber auch reichlich Lacksysteme (auch hochwertige) welche
auf einen Lack aufbauen der so in Ergebniss ist wie die mit Schnellschliffgrund ff.
Da diese im Endergebniss auch nicht schlechter sind hat man den
Vorteil ein Gebinde weniger in der Ecke herum stehen zu haben.
Zu dem wollen wir [humm] doch Modelle bauen die dem Original
etwas näher kommen und es hat sich vor 70 Jahren kaum einer
die Mühe gemacht mit Porenfüller und weiteren Hilfsmittelchen
aus einem Segelfugzeug oder Hanggleiter ein Vertiko zu bauen Wink

Aber auch ich neige dazu lieber sauberer zu bauen als manches
Original zu seiner Zeit Confused

Gruß und eine schöne Woche
Johannes
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Wolfgang
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MessagePosté le: 19/08/2013 07:41    Sujet du message: Répondre en citant

Der einzige Blödsinn meiner Meinung nach ist,dass die wasserlöslichen Decklacke-ich habe bei der Sedbergh einen wasserlöslichen Seidenmatten Akryl genommen- nicht wirklich resistent gegen Lösungsmittel sind.Selbst bei Brennspiritus wird er sofort klebrig.Da aber Spannlack nicht UV beständig ist und der Wasserlack im Laufe der Zeit auch brüchig wird-ich hab da ein Stück Sperrholz (0,6mm)nach dem Lackieren mit dem Wasserakryl verbogen und da hört man es richtig leicht knacken wenn der Lack reisst-also ich werde meine Decklackierungen in Hinkunft-stinken hin stinken her- mit Kunstharzlack machen.
Nocheinmal der Aufbau:
1.Holz beizen-dannach anschleifen mit 400er-
2. dann 1x Porenfüller.
3.Dannach bespannen mit Diatex.
4.Diatex 3x Spannlack-Restholz ein zweites Mal mit Porenfüller.Dazwischen immer wieder leicht anschleifen und Staub entfernen.(Alles bei weniger als 60% Luftfeuchte wegen Weissflecken)
5.Am Schluß den ganzen Flieger 1-2 mal mit Kunstharzklarlack (seidenmatt/matt/glänzend je nach belieben) versiegeln.
6.Kennzeichen,Dekor etc. aufbringen
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MessagePosté le: 19/08/2013 08:22    Sujet du message: hallo Wolfgang, Répondre en citant

du hast es richtig geschrieben
Spannlack ist nicht UV beständig - daher kommt auch die Färbung beim Sperrholz nur dauert es bis sich das Holz verfärbt ich habe meinen Fliegerfreund gefragt wie sie es Damals "Anno 1950" machten.
Nachdem es ja nach dem Krieg fast nichts gab, mussten sie fast alles biserl zusammenklauen - oder auf einen Spender hoffen - Geld dafür gabs nur wenig . Die Flieger bestanden aus Sperrholz, Fichten- oder Kieferleisten bespannt wurde mit Baumwollstoff - gestrichen mit Spannlack
auch der Rumpf soweit sie nichts anderes hatten.daher bekamen sie nachher die Färbung , Später haben sie dann Nitrolack genommen den sie auch bei Freunden oder Malermeister günstig bekamen wenn nicht sogar geschenkt, Damals war ja die Fliegerei etwas besonderes.

soweit mein Freund es berichtete
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Wolfgang
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MessagePosté le: 19/08/2013 08:36    Sujet du message: Répondre en citant

Wobei das Problem der Nichtbeständigkeit sicher nicht das Schiessen des Holzes ist(Verfärbung-mein Parkettboden verfärbt sich ja auch,oder der Holzwintergarten-auch wenn er UV beständig lackiert wurde)ich glaube nämlich,dass das Sonnenlicht den Lack zerstört.Bei uns Retroplanern weniger ein Problem-denn unsere Flieger liegen leider eh mehr im Keller als unterm Sonnenlicht-aber bei den Vintageglidern ist das sicher zu beachten-denn Sonnenlicht räumt mit dem Lack in einer Saison auf(und in der Folge auch die Bespannung)-und dann heisst es neu Bespannen sonst geht die Zulassung verloren.Bei den Manntragenden wird sogar der Spannlack mit Alupulver oder Ähnlichem eingefärbt damit er unter der Farblackierung länger hält.
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Frank Albrecht
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MessagePosté le: 19/08/2013 11:00    Sujet du message: Répondre en citant

Super, das sind mal brauchbare Informationen!

Für die manntragenden ist das UV-Licht wohl wirklich ein Problem, zumal die UV-Strahlung in der Höhe ja noch stärker ist. Aus dem Grund sind auch viele deckend lackiert, obwohl transparent natürlich besser ausschauen würde.

Zurück zum Modell:
Das mit der Rissbildung sieht allerdings super scale aus. Beat hat seinen Kranich mindestens 3x mit Parkettlack gepinselt. Auf die Risse kann man neidisch werden!

Was ist eigentlich der genaue Unterschied zwischen Acryl- und PU-Lacken?
Farbig habe ich die besten Erfahrungen mit Alkydharz-Lacken gemacht, muss mal schauen ob es die auch als Klarlack gibt.

Frank






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Wolfgang
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MessagePosté le: 19/08/2013 11:32    Sujet du message: Répondre en citant

PU Lacke (Polyurethan) sind glaube ich immer zweikomponentig und äusserst widerstandsfähig.Wenn ich Akryl Lacke meine,dann sprech ich von den neuen lösungsmiitelfreien Lacken auf Wasserbasis die sehr Umweltfreundlich sind.Aber auch diese Lacke -sie werden in der Autoindustrie verwendet-werden am Schluss mit 2 komponentenklarlack versiegelt.
Ich für mich unterscheide folgende Lacke:
2K Autolacke (hab ich auf der Petrel,verwendet auch immer unser Chris Williams,müssen mit Weichmacher versehen werden-halten aber ewig,kann man aber fast nur spritzen.

Kunstharzlacke (früher Terpentinlacke genannt) sind einkomonentig-können aber auch mit Härter gespritzt werden.Diese Lacke sind wenn sie eine gute Qualität haben für unsere Zwecke das Beste.Man kann sie mit dem Pinsel aber auch mit der Walze super verarbeiten-wird auch bei den meisten Vintageglidern so gemacht.
Und dann die neuen Akryllacke-Lösungsmittelfrei,geruchsneutral,mit Wasser zu reinigen und zu verdünnen-wären auch optimal-aber ich habe Befürchtungen hinsichtlich Reissens in 5-6 Jahren ,da unsere Bespannungen doch stark schwingen.Ich nehm diese Lacke nurmehr zum Cockpit streichen oder für andere Teile aber nicht für die Primärstrucktur unserer Modelle.
Zum Grundieren gibt es für uns den Porenfüller(oft auch Schnellschliffgrund genannt) und den guten notwendigen Spannlack-beide auf Nitrolösungsmittelbasis und für uns unverzichtbar-aber halt nicht als Endlackierung.

So-jetzt bin ich am Ende mit meiner Abhandlung-weiteres Wissen hat sicher Johannes

L.G. Wolfi
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Wolfgang
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MessagePosté le: 19/08/2013 11:34    Sujet du message: Répondre en citant

Alklydharz= Kunstharzlack-wie ich sage,das Beste für unsere Zwecke-gibt es sicher auch als seidenmatten Klarlack [good]
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Frank Albrecht
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MessagePosté le: 26/08/2013 17:48    Sujet du message: Répondre en citant

Kleine Fortsetzung zum Finish in Holzoptik.

Alkydharz-Lacke gibt es als Klarlack, wie Wolfgang richtig vermutete.

Ich habe ein Musterstück 0,4 mm Flugzeugsperrholz 3x mit Wasserbeize Farbton "Birne" behandelt. Nach dem Beizen immer schön fein geschliffen.
Danach 2x Clou G1 Schnellschliffgrund und ebenfalls schleifen.
Die Oberfläche finde ich schon richtig gut, könnte man eigentlich so lassen.

Es ist sehr schwierig den Glanz von so einem kleinen Stück auf Bildern wiederzugeben, darum habe ich drei Aufnahmen mit unterschiedlichem Lichteinfall gemacht.








Eigentlich gehört jetzt nach eine Lage Klarlack drauf.
Ist das als Schutz vor farbigen oder fettigen Flüssigkeiten gedacht? Aber unsere Modelle werden ja nicht so beansprucht wie Möbel oder gar Fußböden.

Frank






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MessagePosté le: 26/08/2013 18:12    Sujet du message: Répondre en citant

Hallo,

möchte mich auch mal zu Wort melden Wink
Ich habe hiermit sehr gute Erfahrungen gemacht

http://www.clou-shop.eu/l17-aqua-combi-clou-lack-lasur.html

Es ist eine Lasur auf Wasserbasis und hat eine tolle seidenglänzende
Oberfläche und lässt sich sehr gut mit Zwischenschliff verarbeiten.
Ich habe auf keines meiner Holzteile je irgend etwas wie
Porenfüller oder Schnellschliffgrund aufgetragen.
Das einzige Problem ist nur, dass die Lasur nicht absolut Wasserabweisend ist, aber im Regen fliege ich mit meinen Oldies sowieso nicht Wink

Eine Nachbehandlung mit Klarlack seidenmatt wäre wohl denkbar.
Ich habe mein Grunau Baby damit gestrichen und hatte mein L-Spatz
auch vor der Umrestaurierung damit gestrichen,
habe aber von Klarlack abgesehen.
Die Lasur gibt es in unterschiedlichen Farben und ist durch Zugabe von
von Wasser natürlich verscheidend deckend.

Gruß Olli



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http://www.oliver-theede-oldtimersegler.de/oldtimerinteressengemeinschaft.htm


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