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Musger MG 19B - Stephan
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Stephan
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MessagePosté le: 23/07/2007 19:49    Sujet du message: Musger MG 19B - Stephan Répondre en citant

So, der Sommer ist zu Ende, die Blätter fallen von den Bäumen und der erste Schnee ist auch schon gefallen. Ein eindeutiges Zeichen, dass die Sommerbaupause vorbei ist und der Keller wieder geheizt werden muss. Nachdem René und mir das „Onlinebauen“ soviel Spaß gemacht hatte, haben wir beschlossen diesen Winter wieder, wie beim Doppelraab, ein gemeinsames Bauprojekt anzugehen, allerdings starten wir dieses mal beide mit einem Short-Kit und die Fertigstellung ist nicht an das Retroplane-Treffen gekoppelt, obwohl wir beide wieder teilnehmen wollen. Die Erfahrung jedoch aus dem Doppelraabbau hat gezeigt, dass es zum Schluss einfach zu sehr in Stress ausgeartet ist, und es ist ja schließlich ein Hobby und soll Spaß machen. Des weiteren werden wir dieses Mal zu dritt sein, denn mit Walter Wachtler hat sich noch ein weiterer Holzwurm zu uns gesellt. Walter kommt aus dem schönen Tirol und plant ebenfalls eine Teilnahme am Retroplane-Treffen, allerdings muss er sein Modell bis dahin, im Gegensatz zu René und mir, fertig stellen, sonnst hat er nämlich keinen Oldie zum Teilnehmen Confused .
So und nun zum Wichtigsten, dem Modell. Die Entscheidung viel auf den Musger MG19 Steinadler und wie bei unserem Doppi kommt auch dieser wieder aus der Feder von Vincent Besançon.
Einige Worte zum Vorbild. Die Musger, genannt nach dem Namen ihres österreichischen Erbauers Erwin Musger, sind in den 30iger Jahren das erste mal vorgestellt worden, angefangen mit der MG2 gefolgt von der MG4 1931. Erst 1951 folgte die zweisitzige Musger MG19 wovon es 2 Versionen gab, die A Version mit den Knickflügeln, welche auch gleichzeitig die geläufigere war und die B Version mit geradem Flügel, allerdings waren sie außerhalb Österreichs kaum bekannt. Die Spannweite betrug 17,60 m, die Flügelfläche: 21 m², Leergewicht 303 kg, Abflugmasse: 476 kg max., Geschwindigkeit 180 km/h max., Sinkgeschwindigkeit 0.63 m/s bei 65 Km/h und die Gleitzahl war 26 bei 65 km/h.

Das Modell hat einen Maßstab von 1:6 was eine Spannweite von 2930mm ergibt und eine Rumpflänge von 1340mm. Als Profil hat Vincent ein Clark Y gewählt, die Flügelfläche gibt er mit 56dm³ an und bei einem Gewicht von 2900g gibt das eine Flächenbelastung von 51,8g/dm². Der Plan von Vincent beschreibt die B Version, welche René und ich bauen möchten, Walter tendiert eher zur A Version, wozu Vincent auch eine Planergänzung erstellt hat.

So, nun genug der Worte, ich wünsche uns allen viel Spaß beim Bauen, hoffentlich viele Mitleser und Tipps und vielleicht können wir ja den Einen oder Anderen dazu animieren, auch mal wieder zum Holz zu greifen.

Stephan Very Happy


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Stephan
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MessagePosté le: 23/07/2007 19:54    Sujet du message: Det Rippen- und Spantensatz Répondre en citant

Die Gute Nachricht: der Short-Kit des Musgers ist ziemlich komplett. Alle Spanten und Rippen auch die des HLW und SLW sind vorhanden, sowie die Einzelteile für die Bremsklappen, Kabinenhaubenrahmen inkl. gezogener Haube, Cockpit, Steckung etc. Nur noch Beplankung und die diversen Holme müssen gekauft werden, sowie natürlich alles was zum RC-Einbau gehört.
Schlechte Nachricht: es gibt ihn nicht mehr, wir waren so zusagen die letzten die in den Genuss kamen einen Kit zu bekommen. Schade. Rolling Eyes
Die Frästeile sehen ziemlich gut aus, deutlich besser als bei meinem Doppi-Satz. Nun werd ich mich mal an die Materialliste machen und den Rest besorgen, da bin ich nämlich bisher noch nicht dazugekommen.
Stephan




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Stephan
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MessagePosté le: 23/07/2007 20:07    Sujet du message: Einstieg mit Hürden Répondre en citant

Das fängt ja gut an. Da finde ich nun endlich den Einstieg und dann passiert mir ein Blödsinn nach dem anderen. Vorgestern also zuerst die Zentralgurte verleimt mit mittelflüssigem Seku. Gestern vom Brett genommen und hab nach nur geringer Belastung sofort wieder beide Hälften in der Hand gehabt [argh] . Der Seku muß zu alt gewesen sein, er zog auch schon Fäden, also alles nochmal von vorne und dieses Mal mit dünnem und damit auch ja alles hält, sofort auf jeder Seite mit 1mm Sperrholz verstärkt, ist also schon wieder nichts mit Leichtbau Evil or Very Mad
Danach hab ich die Radverkleidung schön winklig an Spant C9 geleimt ...



... war aber auch nichts, denn als ich heute Spant C8 angepasst habe stellte sich umgehend ein Verzug ein [argh], beim nachfolgenden Aufbau aller Spanten und Übreprüfung mit dem Laser sieht man es deutlich. Da ist guter Rat teuer, am Besten ich reise alles wieder auseinander und fange nochmal an, denn ein Fehler an dieser Stelle wird sich später beim Einrichten der Fläche fatal auswirken. Wahrscheinlich ist es besser die Radverkleidung in den Schlitzen mit Spiel einzuleimen und das sofort an beiden Spanten, somit kann kein Verzug entstehen. Danach ist man immer klüger Rolling Eyes
Stephan


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MessagePosté le: 23/07/2007 21:53    Sujet du message: Répondre en citant

Hab also alles wieder auseinandergebaut (ich war ja noch nicht so weit [arf]) und nach Rücksprache mit Vincent und den Tipps von "Bergflieger-Gesbirsgsegler" Walter ([arf]) alles neu aufgebaut. Zuerst hab ich die Leiste zum Ausrichten der Spannten, natürlich mit hilfe meines Lasers, sauber auf's Brett geleimt (hab extra noch 'ne Heissklebepistole gekauft). Hoffentlich geht das auch nachher wieder sauber ab, ohne 'ne Gebrigslandschaft auf meinem Brett zu hinterlassen...



... dann zuerst am Zentralholm (-gurt, -spannt, keine Ahnung wie man den richtig nennt [humm] ) die Einkerbungen für die Spannten so angepasst, dass alles sauber fluchtet nach dem Zusammenbau und dann die Spannten schon mal in den Zentralholm eingefädelt ...



... sind alle Spanten aufgefädelt, wird das Ganze auf den Hilfsholm gesetzt, ausgerichtet und von hinten nach vorne am Hilfsholm mit Seku fixiert, ich hab dabei natürlich wieder meinen Laser zur Hilfe genommen. Manches mal mußte man an den Füßchen der Spanten etwas unterlegen, damit alles sauber im Lot ist. Je weiter man fortschreitet, desto stabiler wird das ganze Gerüst. Sind alle Spanten fixiert, ist das Verleimen des Zentralholms nur noch Formsache. Der Laser zeigt die ([arf) perfekte Ausrichtung (und das mir jetzt keiner kommt und meint einen Fehler gesehen zu haben hammerhart ) ...



... und weil's so schön ist, gleich noch ein's hinterher.



Gruß
Stephan
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MessagePosté le: 23/07/2007 21:56    Sujet du message: Rumpfgerüst Répondre en citant

Der Rest ist Formsache und das Gerüst als bald fertig
Gruß
Stephan


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MessagePosté le: 23/07/2007 22:02    Sujet du message: Ausrichtung Steckung Répondre en citant

Ein weiteres kleines Missgeschick führte dazu, dass Spant C8 und C9 wieder von den Gurten mühsam gelöst werden musste, hat aber geklappt ohne größeren Schaden anzurichten. Dann hab ich ewig rumprobiert, wie ich das nun am Besten ausrichte und mich dann entschlossen jede Funktion, soweit das geht, getrennt zu betrachten und einzurichten. Angefangen hab ich mit der Parallelität der beiden Spanten. Zwei gleich lange 10x20 Kiefernleisten, die genau mittig auf den jeweiligen Spanten fixiert wurden. dienen dabei als Hilfsmittel. Dann hab ich auf jeder Seite und an jedem der beiden Leisten einen Winkel angelegt und jeweils nach vorne den Abstand zum Baubrett gemessen und so lange verschoben bis die Maße auf beiden Seiten übereingestimmt haben. Nun wird nochmals gegen gemessen, mit dem Meßschieber auf jeder Seite zwischen den beiden Leisten, 2/10 unterschied von innen nach außen, das ist ok [good] und um ganz sicher zu gehen, falls eine Ungenauigkeit der Grundleiste gegenüber dem Baubrett bestände, habe ich nochmals von den äußeren Enden der Leisten zu der jeweils äußeren Kante des Spants C20 gemessen, stimmt auch [good]. Sicherlich ist das etwas viel Aufwand, aber ich möchte auf jeden Fall vermeiden, nachher mit einem unschönen Flächenanschluß leben zu müssen oder gar nicht in der Lage zu sein, die Flächen sauber auf die Steckung schieben zu können. So jetzt hab ich alles wieder verleimt und morgen hoffe ich, dass wenn ich die Winkel entferne, ich auch noch das gleiche Ergebnis wieder finde.
Gruß
Stephan


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MessagePosté le: 23/07/2007 22:07    Sujet du message: Steckung - Endmontage Répondre en citant

...so, hab mich am Wochenende weiter mit der Steckung beschäftig und mit Süddeutschland, Österreich und Frankreich telefoniert und danach ging's eigentlich ganz schnell [arf] , na ja, sagen wir mal besser. Der zündende Funke kam eigentlich nach wieder mal längerer Studie von Vincents Baubericht und nochmaliger Rückfrage. Nachdem ich dann, wie Vincent, die Anschlussrippen am Rumpf ausgerichtet und befestigt hatte, ging das Ausrichten der Steckung relativ schnell. Nun muss ich mich nur noch trauen alles wieder auseinander zu bauen Crying or Very sad und mit langsamen Epoxy wieder einkleben [grr] , Zeit genug zum Ausrichten hat man ja dann, mach ich aber erst in 'ner ruhigen Stunde. Bis dann
Gruß
Stephan


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MessagePosté le: 23/07/2007 22:13    Sujet du message: SLW/D'mpfung Répondre en citant

Wenn's langsam vorangeht, muss man möglichst viele Bilder machen, dann sieht es aus als hätte man unheimlich viel geschafft. Wie ich, ich habe heute auch unheimlich viel geschafft, aber ich kann mich ja immer mit Familie herausreden. Nachdem also gestern die Werkzeuge d'ran waren und die Anschlussleiste der SL-Dämpfung, ging es heute mit derselben weiter. Mit Vincents Tool schön die Rippen ausgerichtet und mit Seku fixiert und dann die Beplankung zurecht geschnitten. ...



... dann das Ganze beplankt, traditionell ohne Bügeleisen [arf]...



... trocknen lassen (die zweite Seite erspar ich euch) und den Endklotz aufgeklebt.


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MessagePosté le: 27/07/2007 11:58    Sujet du message: Gegenstück Hohlkehle SLW-Klappe Répondre en citant

Da René beim Doppi ja mit schöner Hohlkehle geglänzt hat, kann ich dieses Mal nicht zurückstehen. Also nochmals kurzer Anruf beim Hohlkehlenmeister zur Klärung einiger Fragen. Danach wurde die TKS angeschmissen und eine schöne Nut ins Holz gefräst. Auf der anderen Seite kommt die Schablone drauf, die ich am Führungsrohr ausgerichtet habe.






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MessagePosté le: 27/07/2007 12:04    Sujet du message: SLW Klappe Répondre en citant

Der Rest des Seitenleitwerks wird nach Vincents "Rippen in die Luft" Methode aufgebaut, die ich inzwischen vollkommen adoptiert habe.


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MessagePosté le: 27/07/2007 13:04    Sujet du message: SLW Klappe Répondre en citant

... nach dem Groben in Form schleifen wird die Endleiste aufgefüttert



und kann so dann in seine endgültige Form geschliffen werden, inklusive Hohlkehlengegenstück.



Beim Seitenleitwerk muss nun noch beim Verkleben der Scharniere darauf geachtet werden, dass der Abstand genügend groß ist, und um diesen Ausschalg zu erhalten

musste ich diesen Abstand akzeptieren


Gruß
Stephan
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MessagePosté le: 27/07/2007 13:25    Sujet du message: HLW Répondre en citant

Klappe wie auch Dämpfung ist wiederum nach Vincents "Rippen in die Luft" Methode aufgebaut. Geht mit dem kleinen Winkel super gut und kann ich nur empfehlen. Auch Walters "Ausklinktool" hat sich bisher bestens bewehrt.


Es folgt iweder die Auffütterung um alles stabiler zu gestallten und mehr Auflagefläche für die Bespannung zu bieten



Die Dämpfung wird beplankt und grob verschliffen

es folgen die leiben Ecken [argh], erstellen der Hohlkehle und anschlagen der Ruder


und vor dem Verleimen der Scharniere muss wieder darauf geachtet werden, dass der entsprechende Ausschlag gesichert ist


und ich glaube das sollte langen [arf]
Das war's, das HLW ist soweit fertig
Gruß
Stephan
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MessagePosté le: 27/07/2007 13:29    Sujet du message: Der Flügel Répondre en citant

Hab mit den vorbereitenden Arbeiten für den Flügelbau begonnen und mit Entsetzen festgestellt, dass der Holm sich ja schon ab Rippe 6 verjüngt . Da ich aber klugerweise Abachileisten genommen hab, war das schnell erledigt. Nun muss ich nur noch die Dicke ab Rippe 23 abnehmen, scheint alles halb so wild zu sein. Die erste Anprobe hab ich auch schon gemacht ...


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MessagePosté le: 28/07/2007 11:46    Sujet du message: Der Flügel Répondre en citant

Beim Doppi hatte ich den Flügel mit einer Hilfsnasenleiste aufgebaut. Da Vincent jedoch grundsätzlich ohne diese Hilfe zurecht kommt und den Flügel sofort auf der unteren Beplankung aufbaut, wollte ich diese Methode auch einmal ausprobieren. Wie ich die Beplankung aus zwei Balsabrettchen hergestellt habe ist hier beschrieben. Jedoch muss man die Brettchen nicht nur in der Länge vergrößern, sondern im Bereich der Wurzlerippe auch noch in der Breite. Nach Rücksprache mit Vincent ist diese einfach stumpf nach folgendem Muster angeleimt und hält wohl ohne Probleme.



Legt man nun die Beplankung auf den Plan, ist die Ausrichtung der Bauteile erst einmal verdeckt. Man muss also zuerst noch einige Linien auf die Beplankung übertragen. Vincent hat dazu einen tollen Tipp, den ich hier auch dokumentieren möchte.
Alle Linien auf dem Bauplan werden verlängert und die Enden nummeriert um nicht die Übersicht zu verlieren. Nun legt man die Beplankung auf den Plan und verbindet die sichtbaren Striche entsprechend ihren Nummern. Diesem Prinzip folgend überträgt man alle wichtigen Linien auf die Beplankung.




Außer der Beplankung muss auch die Endleiste geschäftet werden, da sie ab ca. Zentimeter 95 einen Knick macht. Ich bin dabei wie folgt vorgegangen. Zuerst hab ich mir zwei Bänder mit 15mm Breite geschnitten und diese auf dem Plan ausgerichtet und fixiert. Im Bereich des Knicks werden sie ca. 50mm überlappend angebracht.



Nun zeichne ich eine schräge Referenzlinie, beginnend am Knick von innen nach außen.



Beide Brettchen werden nun mit Hilfe eines Rollenmessers (jedes andere scharfe Messer geht sicherlich auch) entlang der Linie geschnitten und die Schäftung ist inklusive des Knicks erstellt.



Die abgeschnittenen Reste werden entfernt, beide Brettchen nochmals exakt ausgerichtet und an der Schäftung Sekundenkleber hineingeträufelt. Ich setze natürlich voraus, dass sich unter der Klebstelle eine Schutzfolie befindet. Sobald es trocken ist wird es abgenommen und die überstehenden Enden abgeschliffen.



So, nun sind alle vorbereitenden Maßnahmen abgeschlossen und der eigentliche Flügelbau kann beginnen.
Stephan
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Stephan
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MessagePosté le: 28/07/2007 12:20    Sujet du message: Der Flügel Répondre en citant

So, sind die Vorarbeiten erst einmal abgeschlossen, ist der Flügel in seiner Grundform schnell aufgebaut,



jedoch wartet in Form der Bremsklappen schon wieder eine weitere Hürde auf uns [humm]
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Stephan
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MessagePosté le: 28/07/2007 12:51    Sujet du message: Die Bremsklappen Répondre en citant

So nach reichlicher Überlegung, montieren und demontieren, ausprobieren und ändern, kommt folgender Aufbau als Endergebnis heraus.



Nachdem ich also endlich einigermaßen begriffen hatte wie der Aufbau yu bewerkstelligen ist, konnte ich mich an die Arbeit machen. Danach habe ich ruhigen Gewissens die Zentralbohrung des Klappenarms auf 4mm aufgebohrt, damit die Messinghülse, welche als Lager dient, hinein passt...



... als Abstandshalter hab ich 2x3mm Sperrholzreste dazwischen gelegt und den Hebel mit Zwingen fixiert. So ist sichergestellt, dass die Hülse auch genau im rechten Winkel fixiert wird ...



... und dann das Ganze verlöten. René hatte mir zuvor noch empfohlen, in diesem Fall ausnahmsweise Lötwasser zu benützen was die ganze Sache wesentlich vereinfacht, da es dann wunderbar fließt. ...



Im Bild ist die Messinghülsen zu lang, man sollte sie sofort mit dem Rohrschneider genau auf Maß schneiden (5,99mm, Tschibo Digitalmessschieber [arf]), denn ein genaues plan schleifen ist nahezu un möglich. Den Anlenkhebel hab ich dann auch noch angelötet, wo bei das auch nicht ohne ist. Ich bin wie Folgt vorgegangen. Beide Seiten sauber verzinnen, dann aufeinanderlegen, Lötkolben dazwischen halten bis alles schön verläuft, raus ziehen und zusammen drücken. Hab es vorher an einem Reststückchen ausprobiert, es war mir nicht möglich es mit zwei Zangen wieder zu trennen [good] trotzdem werde ich noch was 5Minuten Epoxy drüber machen, man weiß ja nie [arf].



Nach dem Zusammenbau werden dann, die noch zu großen Klappen auf Maß gezeichnet, indem man sie vollkommen einfährt und die Größe der Grundplatte auf die Klappen überträgt ...



... hier sieht man wieviel gößer Vincent die Klappen gemacht hat damit der Aufbau einfacher wird. Bis auf diese Linie weden die Klappen dann gekürzt oder besser verschmälert (doofes Wort, mir fällt aber gerade nichts besseres ein) ...



... ok, dann wieder zum Lackieren alles auseinanderbauen, am Besten ist spritzen. Ich habe sie zuerst mit einer weißen Grundschicht versehen damit Hauptfarbe rot richtig schön leuchtend wird.




Nun können die die Bremsklappen in den Flügel gebaut werden. Beim ersten Flügel hatte ich sie komplett montiert eingebaut, hat aber den Nachteil das eventuell überschüssiger Kleber die Klappen verklebt, ist zwar nicht sonderlich schlimm, man kann alles wieder säubern, aber unnötig. Somit hab ich beim zweiten Flügel einfach nur die Grundplatte mit Anlenkung eingeklebt. Die Klappen selbst kann man dann nach dem Verkleben montieren.



Auch hab ich beim zweiten Flügel die hintere Traverse erst nach dem Bremsklappeneinbau vorgenommen, damit es keine Probleme mit dem Abstand gibt. Die Rippen können nun auch eingebaut werden und fertig ist dieser Abschnitt Very Happy


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MessagePosté le: 29/07/2007 19:56    Sujet du message: Die Steckung Répondre en citant

Um das Verleimen der Steckung hab ich mich lange herum gedrückt, aber nachdem ich tausend mal gepeilt , nachgemessen, wieder gepeilt und irgend wann entschieden hatte, dass das jetzt so stimmt, war's dann geschafft.



Nachdem alles getrocknet war, konnte ich dann auch die Anprobe der Flächen machen und da traten dann doch einige Ungenauigkeiten zu Tage...



... die sich aber mit einigen Feilenzügen berichtigen ließen, zumindest was den Rippenanschluss anging [arf].



Danach überlegte ich mir ein System, mit dem ein genaues Ausrichten beider Flächen möglich war. Nach dem Einrichten wurde mit 5 Minuten Epoxy angeheftet, das endgültige verleimen kann später erfolgen. Allerrdings bin ich auch nach längerem Feilen nicht auf 5,2° pro Flügel gekommen, das höchste der Gefühle war 4,4°, sonst wäre ich zu weit nach unten gerutscht mit der Flügelsteckung, aber ich glaube mal nicht, dass das so dramatisch ist. Die Ausrichtung zur Rumpmittelachse hab ich auch überprüft, stimmt auf den Millimeter.


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MessagePosté le: 11/11/2007 21:39    Sujet du message: Répondre en citant

Lange war die Pause, sehr lange und nun gibt es viel nachzuholen. Nachdem ich nun endlich mal den Keller aufgeräumt habe und man nun wieder bauen kann, ging’s heute wieder weiter mit dem Musger. Die Steckung und den Servoanschluss hatte ich in letzter Zeit schon eingeklebt, immer wenn mal wieder was Harz übrig war.



Gestern habe ich die Beplankung vorbereitet und heute ging’s dann ans verkleben nach dem Bügelprinzip von Rene. Also zuerst den Flügel kräftig dick mit Weißleim (ohne Express) einschmieren, Beplankung ausrichten, draufdrücken und wieder abnehmen. Nun hat man das entsprechende Rippenmuster auf der Beplankung.



Dieses wird jetzt nochmals kräftig mit Weißleim nachgefahren, der Flügel ebenfalls und dann alles so 1 bis 2 Stunden trockenen lassen.



Danach Beplankung auf den Flügel legen, ausrichten und mit einem ordentlich heißen Bügeleisen, immer schön bewegend, draufbügeln. Geht ruckzuck und schon ist die Beplankung drauf.


.
Hat dieses mal schon besser geklappt als beim Doppi, aber braune Stellen kann ich doch noch nicht ganz vermeiden, hält sich aber in Grenzen [arf]
So, ab jetzt könnt ihr euch wieder auf regelmäßige Berichte einrichten, die Faulenzerei hat ein End Laughing
Gruß
Stephan
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MessagePosté le: 19/11/2007 00:50    Sujet du message: Répondre en citant

Nur wenig konnte ich das Wochenende bauen. Der zweite Flügel ist auch beplankt. Danach hab ich die Nasenleiste vorbereitet



und dann selbige angeklebt und schön mit Kreppband fixiert



Nach dem Trocknen vorsichtig vorgeschliffen, die Endform folgt wenn ich Laune habe [arf]



Das gleiche am 2. Flügel und jetzt gehts langsam an Aufleimer und Ecken [peur]
Gruß
Stephan
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MessagePosté le: 26/11/2007 00:05    Sujet du message: Répondre en citant

So ganz untätig war ich die letzte Zeit nicht, wenn's auch langsam vorangeht. Der erste Flügel ist mit Aufleimer und Störklappenbeplankung versehen.


Wenn das soweit geschafft ist, muss man unweigerlich an die Ecken denken. Da hab ich dann eine abgewandelte René-Methode gewählt, geht einfach schneller.



Und hier ist das Resultat, wobei ich in etwa jedes vierte Eckchen verliere [argh] , denn es verschwindet unauffindbar irgendwo hin [humm]



Die Querrudernasenleiste (heißt das wirklich so?) hab ich auch noch vorbereitet. Am Flügel zurecht geschliffen und die Scharniere nach Vincents angaben (Position wie Plan, Höhe 7mm von der Flügelunterseite) gesetzt.



So, das war’s schon wieder.
Gruß
Stephan
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